Ultraschalluntersuchung

Bei Ihnen ist eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) geplant. Dieses Untersuchungsverfahren hat keine Strahlenbelastung oder anderweitige für den Körper schädlichen Auswirkungen und ist eine etablierte Methode, um Bilder des Körperinnern zu machen.
Die Untersuchungs- und Bildqualität hat sich in den letzten Jahren durch weitere technologische Entwicklungen noch einmal deutlich verbessert. Wir verwenden Ultraschallgeräte der neuesten Generation der Firmen Toshiba.

Wann ist die Untersuchung notwendig?

Dieses Verfahren wurde für Sie ausgewählt, um von einer Körperregion möglichst wenig invasiv (ohne Strahlenbelastung und ohne Kontrastmittelgabe, Narkose oder Sedierung) eine Bildgebung zu erhalten. Die Sonographie wird eingesetzt für die Darstellung der Bauch- und Beckenorgane, von Weichteilstrukturen (z. B. weibliche Brust, Lymphknoten oder Schilddrüse), von Gelenken und zur gezielten Gewebeentnahme.
Durch die Ultraschalluntersuchung eines Blutgefässes in einem bestimmten Winkel und mit bestimmter Frequenz lassen sich die Durchflussgeschwindigkeiten in einem Blutgefäss bestimmen. Dies dient zur Bestimmung von Gefässverengungen (Stenosen) oder Ausschluss eines Gefässverschlusses.
Zudem erlaubt die Methode eine durchblutete Raumforderung von einer nicht durchbluteten zu unterscheiden, dies ist wichtig zur Differenzierung von unklaren Gewebsveränderungen.

Wie erfolgt die Untersuchung?

Während der Untersuchung werden mit einer auf die Haut aufgesetzten Sonde Ultraschallwellen in den Körper ausgesendet. Durch die Auswahl geeigneter Schallköpfe und Wellenlänge wird die Bildqualität und die Eindringtiefe variiert und somit die zu untersuchende Region optimal dargestellt. Die zurückgeworfenen Echos werden von der Sonde empfangen und in Schnittbilder umgesetzt.
Um einen guten Kontakt des Schallkopfes mit der Haut zu gewährleisten, wird ein Kontaktgel (Ultraschallgel) verwendet. Dieses verhindert, dass sich Luft zwischen dem Schallkopf und der Haut befindet. Luft reflektiert die Echos unmittelbar und beeinflusst dadurch die Bildgebung sehr stark.

Was ist zu beachten?

Für die Ultraschalluntersuchung sind nur wenige Dinge zu beachten. Zur Untersuchung der Bauch- und Beckenorgane müssen Sie nüchtern zur Untersuchung kommen, d. h. sechs Stunden vorher nicht mehr Essen und nur Wasser ohne Kohlensäure trinken. Bitte keinen Kaffee oder Schwarztee trinken, dies führt zur Kontraktion der Gallenblase, die dann nicht mehr untersucht werden kann. Ungünstig sind auch kohlensäurehaltige Getränke. Kohlensäure in Magen und Darm behindert die Einsicht in die Bauchorgane.
Die Harnblase ist ein Schallfenster in das kleine Becken. Bei Untersuchungen des Bauchraumes und insbesondere der Nieren und ableitenden Harnwegen sollte die Harnblase gefüllt sein.
Die oben genannten Vorbereitungen sind nicht notwendig bei Ultraschalluntersuchungen von Gefässen sowie bei allen Untersuchungen, die nicht den Bauch betreffen, also z. B. Sonographien der Gelenke und Weichteile.

Was passiert nach der Untersuchung?

Während der Untersuchung werden standardisierte Schnittbilder aufgenommen und elektronisch gespeichert. Die Bilddaten stehen jederzeit wieder zur Verfügung und können auf ausdrücklichen Wunsch auch auf eine CD gebrannt werden. Der Befund wird elektronisch dem zuweisenden Kollegen zugesandt, der dann mit Ihnen den Befund und das weitere Vorgehen besprechen wird.